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FAQ
Allgemein
Somatic Experiencing
Da die meisten meine Klient:innen von Sitzung zu Sitzung buchen, entstehen regelmäßig freie Kapazitäten für neue Kennenlerngespräche. In der Regel sind Termine innerhalb von 1–2 Wochen möglich.
Sie können Ihr Gespräch direkt auf meiner Seite buchen: https://www.zuzana-laubmann.de/termine-buchen
Einige private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten teilweise oder vollständig.
Manche Versicherungen bezuschussen keine Psychotherapie im klassischen Sinne, andere dagegen schon – insbesondere bei psychosomatischen Beschwerden oder entsprechender ärztlicher Empfehlung.
Bitte klären Sie die Kostenübernahme direkt mit Ihrer Versicherung.
Für das erste Kennenlernen können Sie zwischen 30 Minuten und 60 Minuten wählen.
30 Minuten (30 Euro) eignen sich für ein erstes gegenseitiges Kennenlernen und offene Fragen.
60 Minuten (90 Euro) bieten zusätzlich Raum für eine erste gemeinsame Arbeit und einen tieferen Einblick in Ihre Themen.
Die therapeutische Beziehung ist eine wesentliche Grundlage für eine vertrauensvolle und wirksame Zusammenarbeit. Ein Kennenlerngespräch bietet daher die Möglichkeit, in Ruhe zu prüfen, ob die gegenseitige Sympathie stimmt und ob Sie sich mit meiner Arbeitsweise wohlfühlen — ohne den Druck einer vollständigen Therapiesitzung.
Viele Klient:innen bringen zu diesem Termin auch konkrete Fragen mit, etwa zur Methode, zum Ablauf oder dazu, ob mein Ansatz zu ihren Anliegen passt.
Gemeinsam schauen wir, ob meine Arbeitsweise zu Ihren Anliegen und Zielen passt.
Was ist Ihnen für ein erstes Kennenlernen besonders wichtig?
Auf meiner Homepage finden Sie alle freien Termine für ein Kennenlerngespräch: https://www.zuzana-laubmann.de/termine-buchen
Manchmal ist ein kurzes Telefongespräch vor dem ersten Termin hilfreich. Bereits wenige Minuten können ein erstes Gefühl dafür vermitteln, ob die Zusammenarbeit stimmig wirkt.
Die Stimme eines Menschen, die Art zu sprechen und wie ein Gespräch entsteht, tragen oft wesentlich dazu bei, ob wir uns sicher, verstanden und wohl fühlen. Gerade im therapeutischen Kontext kann dieses erste persönliche Erleben wichtiger sein als viele Informationen auf einer Website.
Ein telefonischer Erstkontakt bietet außerdem die Möglichkeit, unkompliziert erste Fragen zu klären, organisatorische Themen zu besprechen oder gemeinsam einzuschätzen, ob mein Ansatz zu Ihrem Anliegen passt.
Viele Klient:innen erleben es als entlastend, vor einem Kennenlerngespräch bereits einmal persönlichen Kontakt gehabt zu haben. Dadurch fällt der Einstieg häufig leichter und vertrauter.
Natürlich ist ein Telefongespräch kein Muss — manche Menschen bevorzugen den direkten Einstieg in ein persönliches Kennenlernen. Beides ist vollkommen in Ordnung.
Was hilft Ihnen persönlich, um sich bei einem ersten Kontakt wohl und gut aufgehoben zu fühlen?
Das ist individuell unterschiedlich und hängt von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung und Ihren Zielen ab. Manche Menschen wünschen sich zunächst engmaschigere Begleitung, andere kommen in größeren Abständen. Gemeinsam finden wir einen Rhythmus, der für Ihr Nervensystem und Ihren Alltag passend ist.
Belastungen und traumatische Erfahrungen entstehen häufig in Phasen von Überforderung, anhaltendem Stress oder innerer und äußerer Überlastung. Deshalb ist es mir wichtig, dass therapeutische Begleitung nicht zusätzlichen Druck erzeugt, sondern einen spürbaren Unterschied im Erleben macht.
Wenn Termine zu selten stattfinden, kann es manchmal schwieriger sein, Sicherheit, Vertrauen und Kontinuität aufzubauen. Gleichzeitig können zu viele oder zu intensive Sitzungen das Nervensystem ebenfalls überfordern. Ziel ist daher nicht „mehr Therapie“, sondern eine Form der Begleitung, die Regulation, Stabilität und Integration unterstützt.
Gerade Schutz- und Überlebensmuster, die sich in belastenden Zeiten entwickelt haben, werden oft dann aktiv, wenn Menschen sich unter Druck, Stress oder Überforderung fühlen. Deshalb achten wir gemeinsam darauf, dass die Therapie nicht von diesen Mustern bestimmt wird, sondern einen Rahmen schafft, in dem neue Erfahrungen möglich werden.
Ein passender Rhythmus kann dabei helfen, dass zwischen den Sitzungen ausreichend Zeit für Verarbeitung, Integration und Erholung bleibt — ohne mit schwierigen Themen wieder völlig alleine zu sein. Dabei darf sich die Frequenz im Verlauf auch verändern: Manche Menschen brauchen zu Beginn mehr Unterstützung und später größere Abstände, andere erleben es genau umgekehrt.
Gemeinsam orientieren wir uns daran, was Ihnen nachhaltig gut tut und Ihr Nervensystem wirklich unterstützt.
Sowohl Termine in Präsenz als auch online haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.
In einer gewohnten Umgebung zuhause können viele Menschen leichter auf vertraute Ressourcen zugreifen.
Vor Ort gibt es dagegen zusätzliche Möglichkeiten, den Körper direkt zu unterstützen und den Raum therapeutisch einzubeziehen.
Viele Klient:innen entscheiden je nach aktueller Situation flexibel, welche Form gerade am besten passt. Beide Formen lassen sich hervorragend kombinieren.
Diese Flexibilität kann Sicherheit und Zuversicht vermitteln — besonders dann, wenn Anfahrt, Zeitdruck oder organisatorische Belastungen zusätzlichen Stress erzeugen würden. Wenn der Weg zunächst eine Herausforderung darstellt, kann das Online-Format ein wichtiger erster Schritt sein.
Auch für Menschen mit chronischer Erschöpfung oder eingeschränkter Belastbarkeit ist online oft eine hilfreiche und schonende Alternative.
Zusätzlich biete ich in bestimmten Situationen auch Hausbesuche an.
Während der Schwangerschaft oder im Wochenbett empfinden viele Menschen es außerdem als entlastend, nicht reisen zu müssen und Termine in der vertrauten Umgebung wahrnehmen zu können.
Durch die Erfahrungen der letzten Jahre ist therapeutische Arbeit im Online-Format gut erprobt. Einige meiner Klient:innen erleben diese Form der Begleitung als ebenso wirksam und verbindend wie Sitzungen in Präsenz.
Gemeinsam können wir herausfinden, welches Setting Sie aktuell am besten unterstützt — und dieses bei Bedarf auch flexibel anpassen.
Viele Übungen zur Regulation des Nervensystems können kurzfristig hilfreich sein. Unter stärkerem Stress oder bei tieferliegenden Mustern reicht Selbstregulation alleine jedoch oft nicht aus.
Unser Nervensystem entwickelt sich in Beziehung – deshalb braucht es häufig auch einen anderen Menschen, um wieder Sicherheit, Regulation und Verbindung erfahren zu können. Dieser Prozess wird in der Neurobiologie als Co-Regulation bezeichnet.
Begleitung bedeutet dabei nicht Abhängigkeit, sondern Unterstützung dabei, neue Erfahrungen von Sicherheit und Selbstregulation zu ermöglichen.
Wir können uns selbst oft nur begrenzt das Gefühl geben, wirklich gesehen, gehört oder gehalten zu werden. Manchmal braucht es die aufmerksame Anwesenheit und Zeugenschaft eines anderen Menschen. Allein die Erfahrung, mit etwas nicht mehr alleine zu sein, kann bereits entlastend und regulierend wirken.
Viele belastende Erfahrungen oder Traumata entstehen gerade dort, wo Unterstützung, Schutz oder emotionaler Beistand gefehlt haben. Menschen mussten schwierige Situationen alleine bewältigen oder wurden mit ihren Gefühlen und Überforderungen allein gelassen. Wenn genau diese Isolation Teil der ursprünglichen Erfahrung war, lässt sich die innere Dynamik häufig nicht vollständig alleine verändern. Neue Beziehungserfahrungen können dann wesentlich dafür sein, dass das Nervensystem Sicherheit, Orientierung und Verbindung neu erleben kann.
In hohen Erregungszuständen greifen viele Regulationsübungen außerdem nicht ohne Weiteres. Obwohl zahlreiche Quellen und Fachpersonen dazu ermutigen, solche Übungen regelmäßig anzuwenden, berichten viele Klient:innen, dass diese vor allem in leichteren Belastungssituationen hilfreich sind — und gerade in Momenten großer Not oft schwer zugänglich bleiben.
Das bedeutet nicht, dass die Übungen „falsch“ sind, sondern dass ein überlastetes Nervensystem häufig zuerst Unterstützung, Sicherheit und Co-Regulation braucht, bevor Selbstregulation wieder möglich wird.
Therapeutische Begleitung kann dabei helfen, das Nervensystem schrittweise darin zu unterstützen, Belastung nicht mehr alleine tragen zu müssen und neue Erfahrungen von Stabilität, Kontakt und Selbstwirksamkeit aufzubauen.
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